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- William Shakespeare (1564 - 1616) -

Herkunft: Stratford-upon-Avon, Großbritannien

William Shakespeare war ein englischer Dichter und gehört zu den bedeutendsten Dramatikern der Weltliteratur.

Shakespeare war mehr als nur ein Stückeschreiber. Er versuchte sich (vermutlich als die Theater Londons wegen der Pest-Epidemien zeitweise schließen mussten) auch im eigentlichen Medium der Dichter jener Zeit, im epischen Gedicht und in der Lyrik, was seinen Ruhm bei seinen Zeitgenossen begründete. Er schrieb 1593 die zwei Verserzählungen Venus and Adonis und Lucrece, die er seinem adeligen Gönner Henry Wriothesley, Earl of Southampton, zueignete. Auch ein Zyklus von 154 Sonetten erschien 1609. Diese Arbeit umgeben zahlreiche Geheimnisse schon außerhalb des Textes, weil nicht klar ist, wer in einem kurzen Verleger-Vorspann, der meist als „Widmung“ gelesen wird, mit „the only begetter“ und „Mr. W.H.“ gemeint ist. Vielleicht handelt es sich bei dieser Sonetten-Publikation auch um einen Raubdruck.

Ab 1599 war Shakespeare Mitbesitzer des Londoner Globe Theatre, das seine Truppe als Nachfolger für das Theatre baute, als der Pachtvertrag ausgelaufen war. Die Lord Chamberlain’s Men benannten sich nach ihrem Mäzen und Sponsor, dem Lord Chamberlain, und sie waren auch am Hof der Königin Elisabeth gern gesehen. Später, unter Elisabeths Nachfolger Jakob I., durften sie sich sogar nach dem königlichen Gönner King’s Men nennen.

Als Schauspieler, Stückeschreiber, vor allem aber als kaufmännischer Teilhaber des Globe erwarb sich Shakespeare Vermögen und Einfluss. 1596 wurde seinem Vater John Shakespeare ein Familienwappen gewährt, das er schon 1576 erfolglos beantragt hatte. 1597 kaufte Shakespeare sich das zweitgrößte Haus in seiner Geburtsstadt Stratford, New Place.

1596 erwarb der Theaterunternehmer James Burbage das Blackfriars Theatre, an dem sich später auch Shakespeare beteiligte, ein im Gegensatz zum Globe überdachtes Theater, in dem seine Truppe von nun an während der Wintermonate spielte. Das Publikum dort war exklusiver als in den großen Freiluftbühnen.

Dies über alles: Sei dir selber treu. Und daraus folgt, so wie die Nacht d...
William Shakespeare
Der Liebe Vernunft ist ohne Vernunft....
William Shakespeare
Man könnte ebensogut Feuer im Schnee entzünden, wie den Versuch machen, d...
William Shakespeare
Wann Lieb' und Einfalt sich zu reden nicht erdreisten, dann, dünkt mich, s...
William Shakespeare
Unruhig Essen gibt ein schlecht Verdaun....
William Shakespeare
Die Freundschaft ist falsch, und die Liebe nur Träumen....
William Shakespeare
Stets lächelt Willkomm', Lebewohl geht seufzend....
William Shakespeare
Mit einem heitern, einem nassen Aug'....
William Shakespeare
Unserer Kraft verschafft das Schicksal Spielraum; nur dem Trägen, dem Will...
William Shakespeare
Schicksal und Wille stets in Fehden, sodass der Wille sich am Schicksal bri...
William Shakespeare