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- Herrmann Julius Meyer (1826 - 1909) -

Herkunft: Gotha, Deutschland

Herrmann Julius Meyer war ein deutscher Verleger.

Herrmann Meyer wurde als Sohn des Verlagsbuchhändlers Joseph Meyer in der thüringischen Residenzstadt Gotha im Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg geboren. Nach einer Lehre zum Buchhändler arbeitete er im Verlag seines Vaters, der 1826 als Bibliographisches Institut in Gotha gegründet worden war und sich seit 1828 in Hildburghausen im Herzogtum Sachsen-Meiningen befand. Im Jahr 1849 gründete Herrmann Meyer eine Zweigniederlassung in New York. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er 1856 den inzwischen wirtschaftlich angeschlagenen Verlag und konsolidierte ihn. Im Jahr 1874 verlegte er den Sitz des Bibliographischen Instituts von Hildburghausen ins Königreich Sachsen nach Leipzig. Im Jahr 1884 zog sich Herrmann Meyer aus dem Verlag zurück und übergab ihn seinen Söhnen Arndt (1859–1920) und Hans (Afrikaforscher und Erstbesteiger des Kilimandscharo, 1858–1929).

1888 gründete er in Leipzig den Verein zur Erbauung billiger Wohnungen. Den Verein wandelte er am 3. April 1900 in die Stiftung zur Erbauung billiger Wohnungen, heute Stiftung Meyer’sche Häuser, um. Die Stiftung errichtete bis 1914 vier Wohnkolonien mit insgesamt ca. 2700 Wohnungen in den Leipziger Stadtteilen Lindenau, Eutritzsch, Reudnitz und Kleinzschocher. Der Architekt Max Pommer (1847–1915), der in Meyer einen väterlichen Freund sah, wurde mit dem Erwerb, der Planung und Bebauung der Grundstücke beauftragt.

Herrmann Meyer wurde auf dem Leipziger Südfriedhof (III. Abteilung) begraben.

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Ich klage die Schule der Konkurrenz an, weil sie nichts als "zweibeinige En...
Herrmann Julius Meyer
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