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- Friedrich Wilhelm Güll (1812 - 1879) -

Herkunft: Ansbach, Deutschland

Friedrich Wilhelm Güll war ein deutscher Dichter, der vor allem durch seine Kinderlieder bekannt wurde.

Mit seinen gemütvollen, unbefangenen Gedichten wie Das Büblein auf dem Eise, Osterhäslein oder Der erste Schnee gehörte Güll zu den wichtigsten Kinderlyrikern des Biedermeier. Erstmals erschienen seine Werke 1836 in Kinderheimath in Bildern und Liedern. Die Bebilderung hierzu lieferte Julius Nisle, das Vorwort der Romantiker Gustav Schwab, der Gülls Dichtertalent und seine Art, Lehrreiches mit guter Laune statt ernster Miene zu vermitteln, lobte. Viele der Dichtungen wurden von Karl Gottfried Wilhelm Taubert vertont. Der Komponist Heinrich Kaspar Schmid vertonte in op. 25 für Jugendchor die Gedichte Frisch auf, Tanzliedchen, Spruch von der Kirche, Wenn die Kinder schlafen ein, Osterhäslein, Sommernacht und Waffenschmied.

Es folgten u.a. Weihnachtsbilder (1840), eine Neuauflage der Kinderheimath mit Zeichnungen von Franz Graf von Pocci (1846), Neue Bilder für Kinder (1849), Perlen aus dem Schatz deutscher Lyrik (1850) und das zweibändige Lehrbuch Systematische Bilderschule (1847-1851).

Postum erschienen die Werke Leitstern auf der Lebensfahrt, Ein Spruchbrevier (1881) und Rätselstübchen (1882), sein ehemaliger Schüler Hermann von Kaulbach illustrierte zum Andenken an ihn das Kaulbach-Güll-Bilderbuch.

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Friedrich Wilhelm Güll
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