Bauernregeln

Rauhnächte (12)

Guten Tag und herzlich willkommen in unserer Rubrik für Bauernregeln und Bauernsprüche zum Thema Rauhnächte. Sie sind abergläubisch und möchten unbedingt an den Regeln und Sitten der Rauhnächte festhalten? Dann sind Sie hier bei uns in der Welt der Sprüche genau richtig. Wir präsentieren Ihnen eine breit gefächerte Auswahl alter Bauernweisheiten rund um die Rauhnacht. Um Ihnen den Terminus der Rauhnacht – auch als zwölf Nächte oder Glöckelnächte bezeichnet – näher zu bringen, sei angemerkt, dass es sich bei um einige Nächte um den Jahreswechsel handelt. Besonders im europäischen Brauchtum wird den vier wichtigsten Rauhnächten ganz besondere Bedeutung zugemessen: Genau genommen handelt es sich dabei um die Nacht vom 21. auf 22. Dezember (Thomasnacht, die Wintersonnenwende), die Nacht vom 24. auf 25. Dezember (Heiliger Abend / Christnacht), die Nacht vom 31. Dezember auf 1. Januar (Silvesternacht) und jene vom 5. Januar auf 6. Januar (Epiphaniasnacht, Erscheinung des Herrn). Durchstöbern Sie unsere Sammlung und finden Sie weise Sprüche und Bauernregeln zu den Rauhnächten. Bitte beachten Sie im Rahmen der Regeln, dass es sich dabei ausschließlich um „ausgewählte“ bäuerliche Überlieferungen handelt. Natürlich gibt es neben diesen Regeln viele weitere, die man zu den Rauhnächten beachten sollte, beispielsweise sollte in den Rauhnächten keine frische Wäsche zum Trocknen hängen. Dies soll laut Aberglaube negative Wirkungen und Unglück im nächsten Jahr bringen.

 

Es wird ein glückliches, neues Jahr werden.
Fieberträume werden Familienmitglieder plagen.
Auch alle anderen Früchte gedeihen prächtig.
Die Viehweiden tragen saftige Kräuter.
Gute Kaufmannsgeschäfte stehen ins Haus.