Bauernregeln

Eisheilige (19)

Die Eisheiligen, auch „Eismänner“ oder „gestrenge Herren“ genannt, sind offiziell drei, in anderen Regionen sogar vier oder fünf, Bischöfe und Märtyrer aus dem 4. und 5. Jahrhundert. Sie beanspruchen drei bis fünf Namenstage von Heiligen im Mai für sich und stellen in Mitteleuropa meteorologische Singularitäten, nämlich sogenannte Witterungsregelfälle, dar. Zu den bekannten Eisheiligen zählen demnach Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und Sophie (15. Mai). Laut Volksglaube und den sich seit Jahren entwickelten und folglich überlieferten Bauernregeln wird das milde und angenehme Frühlingswetter erst mit dem Vorübergehen des letzten Heiligen, betreffend die Eisheilige Sophie – auch „kalte Sophie“ genannt, annähernd stabil. Jeder der Eisheiligen steht genau genommen dafür, für das Verändern des Wetters verantwortlich zu sein. Somit existieren zahlreiche Wetterregeln, Sprichwörter und Bauernregeln, denen vertraut wurde und die hilfreiche Tipps hinsichtlich Saat, Ernte und vielen weiteren Aspekte gaben. Hier finden Sie eine umfangreiche Sammlung zahlreicher Bauernregeln Wetter – passend zu jedem Eisheiligen. Viel Spaß beim Durchstöbern unserer Rubrik wünscht Ihnen das Team der Sprüche-Welt!

 

Pankratz und Urbanitag ohne Regen - versprechen reichen Erntesegen.
Pankraz hält den Nacken steif, sein Harnisch klirrt von Frost und Reif.
Wenn's an Pankratius friert, so wird im Garten viel ruiniert.
Pankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz.
Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei, ist nicht sicher vo
Pankratz und Servaz sind zwei böse Brüder, was der Frühling gebracht, z
Pankratius und Servatius bringen oft Kälte und Verdruss.
Die Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi und zum Schluss