Bauernregeln - (556)

Herzlich willkommen oder „Griaß eich Gott beinand!“, wie die Bauern stets zu sagen pflegen, in unserer Kategorie für Bauernregeln und Bauernweisheiten zu den unterschiedlichsten Themenbereichen. Hier präsentiert Ihnen das Team der Sprüche-Welt ein breites Spektrum an Bauernregeln zu verschiedenen Lostagen. Wie allseits bekannt ist, sprachen die Bauern dem Wetter eine sehr große Wichtigkeit zu und haben es deshalb auch immer wieder beobachtet. Dabei gelang es ihnen, besondere Regelmäßigkeiten, beispielsweise im Rahmen der Wetterabläufe oder beim Gedeihen von Obst und Gemüse, zu erkennen und diese als „Bauernregel“ zu klassifizieren. Diese Beobachtungen wurden aufgeschrieben, und bis in die heutige Zeit überliefert. Viele dieser Bauernregeln und Bauernweisheiten finden wir heute im Bauernkalenderoder einem anderen berühmten namens „Hundertjähriger Kalender“. Darüber hinaus präsentiert Ihnen diese Rubrik Weisheiten und Bauernregeln zu wichtigen Lostagen wie Siebenschläfer, Eisheilige, Raunächte und Hundstage. Wir haben diese Lostage in Subkategorien für Sie zusammengefasst, sodass Sie zielgerichtet die richtige Bauernregel finden. Viel Spaß dabei wünscht Ihnen das Team der Sprüche-Welt!

 

Guten Tag und herzlich willkommen in unserer Rubrik für Bauernregeln und Bauernsprüche zum Thema Rauhnächte. Sie sind abergläubisch und möchten unbedingt an den Regeln und Sitten der Rauhnächte festhalten? Dann sind Sie hier bei uns in der Welt der Sprüche genau richtig. Wir präsentieren Ihnen eine breit gefächerte Auswahl alter Bauernweisheiten rund um die Rauhnacht. Um Ihnen den Terminus der Rauhnacht – auch als zwölf Nächte oder Glöckelnächte bezeichnet – näher zu bringen, sei angemerkt, dass es sich bei um einige Nächte um den Jahreswechsel handelt. Besonders im europäischen Brauchtum wird den vier wichtigsten Rauhnächten ganz besondere Bedeutung zugemessen: Genau genommen handelt es sich dabei um die Nacht vom 21. auf 22. Dezember (Thomasnacht, die Wintersonnenwende), die Nacht vom 24. auf 25. Dezember (Heiliger Abend / Christnacht), die Nacht vom 31. Dezember auf 1. Januar (Silvesternacht) und jene vom 5. Januar auf 6. Januar (Epiphaniasnacht, Erscheinung des Herrn). Durchstöbern Sie unsere Sammlung und finden Sie weise Sprüche und Bauernregeln zu den Rauhnächten. Bitte beachten Sie im Rahmen der Regeln, dass es sich dabei ausschließlich um „ausgewählte“ bäuerliche Überlieferungen handelt. Natürlich gibt es neben diesen Regeln viele weitere, die man zu den Rauhnächten beachten sollte, beispielsweise sollte in den Rauhnächten keine frische Wäsche zum Trocknen hängen. Dies soll laut Aberglaube negative Wirkungen und Unglück im nächsten Jahr bringen.