Die Herrlichkeit der Kindheit
Zu den vielen öden Redensarten gehört auch die von der Herrlichkeit der Kindheit. Man liest mitunter dergleichen, und es mag vorkommen, daß eine Witwe ganz in ihrem Jungen und der Junge ganz in seiner Mutter aufgeht, und daß dann das spätere Leben ganz hinter diesem Liebesidyll zurückbleibt. Aber ich habe von solchen Dingen nur gehört oder gelesen, gesehen habe ich nichts davon. Ich meinerseits wollte beständig etwas, was ich nicht kriegte – Kuchen, Pflaumen usw. – und ich kriegte beständig etwas, was ich nicht wollte, nämlich Ohrfeigen und dergleichen. Ich ziehe die späteren Jahre vor, selbst die schoflen und harten.
 
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